Das läßt mich nicht los, dieses menschenähnliche Gehabe dieser Menschenaffen, die Blicke, die wir austauschten und dieser Unterschied im Erbgut von gerade einmal 3 Prozent. Da liegt es doch nahe mal einen Gedanken in die Richtung zu verschwenden, diesen Lebewesen evtl. Rechte zuzugestehen, sie müssen ja nicht unbedingt als Rechtspersonen anerkannt werden. Unterwegs in der…
Move, Move
Und immer wieder trichtert er uns ein, unser Guide, während wir erwartungsvoll zum Dschungeldach hochschauend unseren Weg suchen: wenn wir sie tatsächlich finden, die Menschenaffen, dann immer darauf achten, sobald sie den Baum verlassen und Boden betreten, dann heißt es nur MOVE, MOVE nichts wie weg, denn sie sind schnell und stark, halt so stark…
Loslassen
… für die Angehörigen des Bergvolks der Torajer in Zentralsulawesi offensichtlich ein Fremdwort. Sie tun alles, um ihre Toten so lange wie möglich bei sich zu haben, früher haben sie sie aufwendig mumifiziert, jetzt gibt es bereits moderne Konservierungsmethoden. Sie bekommen Unterkunft im Haus, Ihr Essen, ihre Ansprache … ein Zustand, der auch mal über…
Bleichgesichter auf Sulawesi
Das haben wir nun schon oft erlebt bei unseren Asienreisen, aber es war immer wieder aufregend und einzigartig: zufällig eine Hochzeitsfeierlichkeit bemerken, raus aus dem Auto und hinein ins farbenprächtige Getümmel. Jedesmal gibt es ein lautes „Hallo“ , „come in“, „where you come from“. Man muß wissen, daß das Auftauchen dieser bleichgesichtigen Langnasen Glück bedeutet…
Jetlag
Wir wollten mal wieder einen richtig schönen Jetlag erleben und haben zu diesem Zweck bis zum 19. Oktober 2015 4 Wochen in Indonesien verbracht, um dann mit diesem gewaltigen Anlauf 30 Stunden lang ins unsonnige München zurückzufliegen – zu fahren – zu sitzen – zu schlafen. Damit das dann auch funktioniert und sich lohnt mit…
H. Retli
Da war doch diese Frau, die während der Zugrückfahrt von einem Seminar mit einem Herrn ins Gespräch kommt und die es im Fortgang der Unterhaltung nicht unterlassen konnte, frisch erworbenes Wissen preiszugeben. So sei es erwiesen, sagte sie, daß schwäbische und indianische Männer die besten Liebhaber auf der Welt seien. Woraufhin ihr Gesprächspartner – ganz…
Eric(h)
Die Ossis schreien lauthals „Erich“, wenn er sich für seinen Auftritt zuviel Zeit läßt, allerdings ist zweifelhaft, ob ein Rocker mit über 70 Lebensjahren und in unzähligen Liveauftritten gestählt sich auf diese Weise an evtl vorhandene preußische Tugenden erinnern läßt. Der kleine Kerl heißt auch nicht Erich, sondern Eric, Eric Burdon und er tourt immer…
Geh Wald
Was ist das eigentlich mit dem zivilisationsbedingten Streß, mit Burnout, jetzt auch bei Leuten im Ruhestand. Kann doch nicht wahr sein. Deshalb ein Appell: Geht doch mal wieder öfter in den Wald !! Wenn es dort einsam ist und dich nichts stört außer ein Sonnenstrahl, der es durchs Wipfeldach schafft, wenn Du unbeschwert dem Rauschen…
Banking
Eine Bank, die hält was sie verspricht
Turbanträger
,Ein Taliban, da schau her. Nein, nein nur ein Turbanträger, Deutscher, Typ Manager mit Burnoutsyndrom, nachdem er den sogenannten Stirnguss verpaßt bekommen hat. Aber warum dieser Kopfschmuck, das mehr oder minder kunstvoll geschwungene Tuch? Der Stirnguss wird von der Ayurvedaärztin verordnet, um das vegetative Nervensystem wieder in die Reihe zu bringen. Zur Vorbereitung bekommst du…
Schluck Wasser
Wenn wir zum Italiener gehen, dann ordern wir u.a. Wasser, aber „Hallo“, „bittschön“ nicht aus dem Kühlregal, im Sommer dann halt lauwarm, na und, wir mögen das so, der Weißwein muß kühl sein, claro, und dann kommt es nicht selten vor, ja genau, der Wein ist zu warm, das Wasser zu kalt. Bei unserem Ayurvedaurlaub…
Titicaca
Für Kinder so einfach auszusprechen, mit seinen herrlich vielen Vokalen und in in einer Reihe mit Honolulu, Alaska, Timbukto, Orte mit dem Zauber von Ferne, unerreichbar, weil es sie in der kindlichen Phantasie womöglich gar nicht gab und sie beliebten Fabelgeschichten entsprungen, das war der Titicacasee, dahin sehnte man sich oder verwünschte andere dorthin, wie…