Es lebe der Zentralfriedhof

Wien ist eine geschichtsträchtige Stadt, unübersehbar auf Schritt und Tritt – und so lebendig, von Gemütlichkeit keine Spur, die hat sich in den Stadtvierteln versteckt, fahr mal raus mit der Straßenbahn, der BIM, genau, das kommt von Bimmeln, da kannst du der Wiener Seele nachspüren, steig aus, geh ein bißchen, steig wieder ein in die…

New York

… beansprucht dich ganz, es hält dich permanent in Spannung, es läßt dir keine Zeit für easy going – macht ja nichts, auch nach fast 3 Monaten des Unterwegsseins ist noch genügend Energie im Tank für diese Megastadt. Na klar, es bleibt nicht dabei den Blick aus dem 33. Stock unseres Hotels am Time Square…

Thicket Antpita

Da rücken sie wieder an, mein Gott, morgens um 4 Uhr 30, unüberhörbar ihre laute Zuversicht heute, ja heute das ultimative Foto zu schießen. Laßt uns doch noch schlafen, ihr besessenen Vogelkundler, hier in unserem Himmelbett am Fuße des VulkansEl Arenal im Ressort Observatory Lodge 20 km entfernt von La Fortuna.Was sie nicht alles mitschleppen…

Kölsche Colon

Falls sich die Stadt Köln zum Freistaat erheben sollte, was ja angesichts Mentalität und Sprache nicht so abwegig wäre, so hätte ich zumindest einen Vorschlag, was die Währung angeht.Sie hieße nämlich Colon – so wie hier in Costa Rica. Nun gut, 0.2 Liter Kölsch würden dann ca. 1700 Colon kosten, falls die Währungsumstellung nicht die…

Quinceanera … und die grüne Salsa

Inzwischen schon in Costa Rica angekommen will ich in Gedanken noch mal über die Grenze nach Mexiko, es geht schließlich um den 3. Teil unseres Apoalaausflugs von Oaxaca aus.Also der 2. Tag begann mit dem Frühstück bei der netten Lady in derWellblechhütte am Fluß, es gab – ach nee- Eier, braune Bohnen, Tortillas, Kaffee. Aber…

Apoala und die Tulpen

Ich wollte ja noch erzählen wie es in Apoala weiterging, ihr könnt euch vielleicht erinnern. Egal.Die Fahrt von Nochixtlan zu unserem Zielort ist verkehrstechnisch sehr anspruchsvoll, ein Fahrer sollte jede Unebenheit, ja jeden Steinsbrocken auf dieser Schotterstrecke kennen. Unser Fahrer fällt in diese Kategorie, sodaß ich mich beruhigt den Mitreisenden neben ihm widmen kann, den…

Apoala die Erste

Also das muß ich noch kurz erzählen:Wir waren von Oaxaca zu einem 2 Tagesausflug unterwegs, dazu geht es mit einem Collectivo, das ist ein stets gut genutztes Sammeltaxi mit geringem Komfort, 2 h zu einem höchst unattraktiven Ort namens Noxchitlan. Dort angekommen: Wo geht es hier zu einem Collectivo nach Apoala, unserem Zielort. Ja die…

Mezcal

Ständig laufe ich hier in Oaxaca an diesen Mezcalerias vorbei, dunkles Holz, etwas schummrig, aufgehellt nur von den glasigen Augen der Anwesenden und den großen Gallonen mit Inhalten in verschiedenen Farben, mit dem Hähnchen dran, damit zur Probe oder zum Lustgewinn vor Ort mal was entnommen werden kann oder gleich zum Befüllen einer ganzen Flasche…

Sicherheit in México

Also bevor die Frage kommt: in Mexiko fühlen wir uns sicher.In der Touristenmetopole Tulum war es zunächst schon befremdlich, die örtliche Polizei als paramilitärische Truppe zu erleben, wenn sie in ihrenPickups Streife fuhren, in schwarzer Kampfmontur zu 8 auf den Bänken der offenen Ladefläche, eine Personhinter der fest montierten MP gerichtet auf alles, was in…

Märkte

Den Puls der Stadt fühlen, vielleicht sogar seine Seele spüren, das geht hier in Mexiko am besten über seine Märkte.Zugegeben es kostet in Pandemiezeiten Überwindung, Abstände sind schwerlich einzuhalten, Berührungen kaum zu vermeiden, die Marktschreier machen sich lauthals bemerkbar, jeder Schritt will gut überlegt sein.Nun denn, Maske übers Gesicht, die feste – und los gehts.Wer…

Kopf und Kragen

Die einen haben Kopf und Kragen riskiert, die anderen sind kopflos angerannt, beide haben am Ende den kürzeren gezogen.Die Sportberichterstattung ist oft kurios.Bei den Mayas hatten solche Sätze eine ganz andere Bedeutung, zumal beim Juego de Pelota, ein Spiel mit einem Kautschukball. Dieser mußte durch einen Ring bugsiert werden, aber nicht mit dem Fuß und…

Saperlot – der Regengott

Ich sag mal so: im Regenwald darfs auch mal regnen, aber gleich 2 Tage am Stück. Wer hat den Regengott bezierzt und womit ?Reichen Räucherstäbchen oder brennende Kerzen ?Wir haben uns jedenfalls tapfer gewehrt gegen soviel Naturgewalt, mit einemgroßen Schirm und Badelatschen, die Dschungeltmperaturen lassen das zu und die Mayaarchitektur verströmt auch bei Regen ihren…