Wohnraum- Vernichtungsmaßnahmen

  Was ist das eigentlich … Hutong. Hutong, das ist ein Chinese in München, der vor kurzem mit dem SZ Gourmet Award ausgezeichnet wurde, ich war letztens da, hat ganz ordentlich geschmeckt, konnte das Essen jedoch kaum sehen, weil er so dunkel war, der Raum. Apropos dunkel, so wie in den verwinkelten Gäßchen im alten…

LEDs get together

Das läuft doch ab wie in allen Kommunen dieser Welt: da wird ein maßgeblicher Funktionär auf etwas aufmerksam, das seiner Stadt auch gut zu Gesicht stehen könnte, eine Kommission macht sich auf den Weg, der sie am besten in weite Ferne führt, z.B. von China nach Europa. Alle sind vom Anblick begeistert und beschließen gleich…

Yi… Er… San

Bloß nicht eine natürliche Haltung einnehmen, das ist die Devise der sich und ihresgleichen tagtäglich fotografierenden Millionen chinesischer Frauen, Männer und Kinder in der Nähe touristischer Anziehungspunkte. Möglichst die Hände noch an die Hosennaht, den Tshirt-Schriftzug vom Kombinat (oder heißt es jetzt Company) zurechtrücken, Kommando „Yi, Er, San“, also 1,2,3 und dann „Qiezi“, also Cheese,…

Kaiser von China

Dem ersten Kaiser von China waren wir ganz nah, nun, wir waren an seinem Grab, schließlich ist er vor ca 2000Jahren verstorben, wobei er immer geglaubt hat es würde ihn niemals erwischen, aber das kann nicht so recht stimmen, denn er hat ja schon früh begonnen sich (und seinen Konkubinen) ein Grab zu bauen, ja…

Chinesische Mauer

Was kann bewundernswert sein an einer Mauer, die Mauerblümchen, die auch hier nicht aufblühen, Mauermalereien (gibt es keine), Mauersegler, die sich mit kühnem Schwung in die Lüfte erheben!? Auch die chinesische Mauer ist und bleibt nur eine Mauer, ok sie ist irre lang (6000 km), gewaltig hoch und uralt (7. Jht vor Ch.) und –…

So niedlich

Wir sollten ihn umbringen, sagt der eine Pandabär zum anderen, den Wärter, der uns den ganzen Tag nur fressen, saufen, schlafen, ausscheiden, fressen, saufen, … läßt. Verabreicht uns tagtäglich genau die eine Bambussorte, immer nur genau die eine, weil wir ja keine andere fressen, weil wir ja krepieren würden, wenn er uns mal was anderes…

Street Art

Nein wirklich nicht – Sinn und Zweck unserer Reise nach China war nicht der Auftakt für die Absicht, die chinesische Sprache zu erlernen, wobei: das Sprechen soll ja noch gehen, aber das Schreiben. Ansätze waren da: mit Respekt und voller Konzentration verbrachten wir eine Zeitlang auf einer chinesischen Schulbank, um ein Paar von diesen seltsamen…

Safari

Da stürzen sie sich in ihren geländegängigen, offenen Safarijeeps auf alles, was sich bewegt, die Rücksicht auf das Wohlbefinden der zahlenden, und im Fahrzeuginnern hin und hergeworfenen Gäste hält sich in Grenzen, irgendwie brauchen die das, allerdings hängt die Leidensfähigkeit vom Erfolg der Fahraktionen ab. Und dieser Erfolg besteht nicht darin, durch eine wunderschöne und…

Ceylon von Angesicht zu Angesicht

Einverstanden: jeder Mensch hat ein Recht aufs eigene Bild. Ich müßte also konsequent vor jeder Portraitaufnahme mein anvisiertes Opfer um Erlaubnis fragen, bei einem Kind müßte ich die Eltern ausfindig machen, bei Sprachbarrieren die Absicht meines Tuns deutlich machen durch eine für jeden verständliche Zeichensprache und den Gesten des Gegenüber unzweideutig entnehmen können, daß diese…

Pappelfeige

So heißt der Baum bei uns, in Sri Lanka ist er als Bodhi – oder Buddhabaum das lebendige Zentrum jeder Tempelanlage, wird von den Gläubigen verehrt, liebevoll begossen, geschmückt, goldfarben umzäunt und wenn es sein muß stützen sie sein wildes Wachstum mit langen Bambusstangen. Der Baum hat alle Freiheiten – in Erinnerung an seinen Ur…

Spiegel – Fechterei

Was waren denn das für Affen, die wir bisher gesehen haben auf unseren Reisen, domestiziert, einkaserniert, zivilisiert, ungezogen, verdorben, mißbraucht, frech (na ja) und zu Hause kurz vor der Tagesschau noch einer affig grinsend im Trigema-Tshirt. Unser Ayuvedahotel in der Natur hatte da ganz andere Kreaturen zu bieten, wir waren auch da – im März…