Istanbul

Sie hat uns empfangen mit ihren weit geöffneten Armen, ihr Ruf ist wie Donnerhall und viele, viele andere folgen diesem Ruf , kommt her, wer immer ihr seid, von wo ihr auch kommt, ihr seid willkommen und damit es immer noch mehr werden bau ich einen neuen Flughafen, es wird der größte der Welt, einen Extrahafen für Kreuzfahrer,
das traut sich sonst niemand mehr. Istanbul, Schmelztiegel der Kulturen, will hoch hinaus, am besten ganz nach oben, in allen Tabellen der Megastädte, Grenzen gibt es keine.
Wir haben es gespürt, ganz besonders da wo alle hin wollen, Hagia Sophia, blaue Moschee, die wunderbare Zisterne, Menschenmassen, lange, lange Wartezeiten inclusive Kontaktmöglichkeiten zu anderen Schlangestehern. Ok, die Zisterne haben wir uns erschlichen und einem Guide 40 Euro inclusive Ticket in die Hand gedrückt, damit er uns an der Schlange vorbeiführt.
Bei allem Gigantismus hab ich den 3Tageseindruck: die Stadt schultert diesen täglichen Kraftakt.
Und die Menschen: sie profitieren und ziehen mit, ein Lächeln wird erwidert, den entspannten small Talk gibt es noch.
Für Nebenstraßen, verschwiegene Stadtteile, Bootsfahrten in die Peripherie reicht die Zeit nicht.
Das hat die Stadt nicht verdient, keine Frage, deshalb gibts nur eins: wir kommen wieder, zu einer anderen Jahreszeit, mit Fleecejacke und Regenschirm und dann lassen wir die Highlights einfach aus, Schwerpunkt ist sonstige Kultur, einheimische Kost, Blick hinter die Kulissen. See you later, Istanbul, auf gehts nach Kirgistan.