Klapprad

Wie geht’s eigentlich unseren Klapprädern, die wir uns im Frühjahr zugelegt haben. Ja frag sie mal, sie geben dir sicher Auskunft über vieles, via Bordcomputer, die Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit, Fahrleistung pro Tag, die Route über GPS, vielleicht sprechen sie auch über ihre Befindlichkeiten, denn wir haben sie doch des öfteren ganz schön hergenommen, die lange Rückfahrt an der Elbe entlang bei Gegenwind Richtung Dresden, die Kopfsteinpflaster in Bamberg und Dresden, der holprige Brauereiweg von Aufseß in Franken mit den fiesen Steigungen, der Aufstieg zu den Felsenkellern in Bamberg, zu Anfang die Ungeschicklichkeiten beim Aufklappen, Zuklappen, Befestigen im Auto. Sie haben brav und ohne Mängel ihren Dienst verrichtet, wir können stolz sein auf die zwei, wir wollen sie nicht mehr missen.
Es hat sich bewährt: parken am Zentrumsrand einer Stadt, Räder entfalten, ein Körbchen oder Rucksack für das Nötige und ab geht’s auf Entdeckertour.
Und beschwert haben sie sich auch nicht über uns, ach ja, sie können ja gar nicht mit uns kommunizieren, es gibt keinen Klappradcomputer,
gerade mal 6 Gänge, keine Lenkrad- und Sattelfederung, ganz zu schweigen von der elektronischen Unterstützung,
Wir wollen uns schließlich nicht ablenken lassen, konzentrieren uns auf das Wesentliche mit all unseren
Sinnen, voller Energie, ein Activitytracker würde das bestätigen.