Tsipo, kenn‘ ich

Da sitz ich nun da wie die Griechen es so gerne tun, in einer einfachen Taverne mit einem liebenswürdigen Wirt, mit unverstelltem Blick aufs Meer, die Leute aufgeräumt an einem nach üppigem Essen und Trinken unaufgeräumten Tisch, ja was fehlt denn noch, nichts … außer vielleicht ein kleiner ja was denn wohl, Ouzo, na klar.

Oder doch nicht klar. Es gibt da etwas, von dem ich erstens den Namen noch nie gehört habe (welch eine Blamage) und das ich geschweige denn schon mal zu mir genommen habe. Tsipouro und von Kennern und „ja, kenn‘ ich“ – Sagern auch noch liebevoll Tsipo gerufen. Da halt ich lieber meinen Mund, oute mich nicht, trinke mit und ziehe mich mit einem „nicht schlecht“ aus der Affäre.
Bei nächster Gelegenheit aber bitte wieder das Getränk mit dem Milchgesicht und dem Anisgeschmack.
Auf dem Wochenmarkt von Neos Marmaris habe ich mir dann doch ein Fläschchen vom Selbstgebrannten mitgebracht, damit ich immer sagen kann: Tsipo, kenn ich, hab‘ ich sogar zu Hause.

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