Hacke, Spitze, tra la la

Sie machen einen Kreis in den Sand und dann kommt er ins Spiel, der Ball aus Schilfrohr geflochten, innen hohl, mit fünfeckigen Löchern, sodaß er nicht allzu schnell wieder auf den Boden runterfällt. Dieses bißchen Zeit mehr muß sein, denn sie wollen ihn ja möglichst spektakulär wieder in Empfang nehmen, quer in der Luft liegend, mit der Hacke und wenn’s irgendwie geht gibt es vorher noch eine halbe, ganze Drehung, zur Freude der Mitspieler und der Zuschauer. Und nach so einem Manöver wird der Ball abgegeben, d.h. irgendwie wieder in die Mitte gespielt, damit der nächste sich an neuen Zauberstückchen versucht. Wem etwas mißlingt, oh je … der kriegt die Häme aller zu hören, lauthals, das löst die Spannung, die gleich wieder aufgebaut werden muß – dann wieder die Gratwanderung: umjubelt oder ausgebuht.

Herrlich, da gibt es echte Artisten zu bewundern. Ich habe mich das ein oder andere Mal angeboten mitzuspielen … gut, daß sie mich nicht gelassen haben.
Das Spiel heißt übrigens in Myanmar Ching loong und ist dort Volkssport Nr. 1.

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