Hua Hin oder der etwas andere Tourismus

Also an dieses Thema trau ich mich gar nicht recht ran, an den Hingucker hier in Hua Hin: der weiße Ausländer, Farang nennen sie ihn, Hand in Hand mit einer Thailänderin durch die City schlendernd, Altersunterschiede, egal, er wampert sie gertenschlank, egal.
Eine Win Win Situation: er genießt es, nochmal begehrt zu werden, die Freiheit, die Freundlichkeit, die Zuneigung, all das hat er im bisherigen Leben nicht mehr oder noch nie erlebt, sie weiß, worauf es ankommt und liefert gegen Bezahlung, wobei in der Regel auch ihre große Familie davon profitiert, nicht selten wird sie vom Land in die Stadt geschickt, um sich einen Farang zu angeln.
Ich habe den Eindruck, daß diese Art von Geschäftsbeziehung, anders kann man es ja nicht nennen, gesellschaftlich akzeptiert wird.
Nach ein paar Tagen in Hua Hin ist das alles irgendwie normal, die Beklemmung ist gewichen.
Wir wollen ja noch nach Pattaya, da wird’s ähnlich ausschauen. Wir sind gerüstet.