Na, wie laufen sie denn so, die Vorbereitungen auf den Camino Frances, immerhin kommen da circa 700 km Fußmarsch auf euch zu von Pamplona bis Santiago de Compostela, kein Zuckerschlecken.
Ja, danke der Nachfrage, wir haben einige Gehproben hinter uns von Strecken über 12 bis 25 km. Klar war das anstrengend, z.b. München – Starnberg, also 25 km, aber das Bier danach hat gut geschmeckt und am nächsten Tag hätte es weitergehen können. Ich denke, wenn wir erstmal im Flow sind geht immer mehr leicht vom Fuß.
Vorgebucht haben wir auch, da sitzt du ein paar Tage dran, über 40 Stationen, wenn kein annehmbares Angebot herkommt, egal, dann gibts ja noch die Herbergen – früh loslaufen, mittags ankommen, so kriegt jeder seine Schlafstatt, nicht mehr und nicht weniger.
Und wie hast du dich auf das Mentale vorbereitet?
Gar nicht. Ich schaue, was der Weg so mit mir macht, ich habe keine Erwartungen, bin empfänglich, würde schon, na klar, Hosianna rufen, wenn der Allmächtige sich irgendwie mal melden oder eine Abordnung seiner himmlischen Heerscharen schicken sollte. Vergesst die Problemzonen dieser Welt nicht, würde ich ihnen ganz höflich nahelegen und gleichzeitig froh sein,
momentan nichts hören zu müssen
von Inflation, aussterbenden Arten und Rechtspopulismus.