Villa de Leyva und der Regen

Bist du es „La Nina“ oder etwa du „El Nino“ oder ist dieser Starkregen normal, der auf unser Blechdach trommelt, als würde die Welt untergehen. Schnell sind die Schwachstellen vom Dach unseres Hostels hier in Villa de Leyva, 3 Stunden von Bogota, aufgedeckt und ebenso schnell sind Töpfe, Schüsseln aus der Küche als Tropfenfänger parat, Handtücher werden zweckentfremdet. Der Schlafbereich bleibt verschont – immerhin. Alle Gäste verhalten sich solidarisch und rücken zusammen. Ja, bevor das hier so weitergeht mit dem Wetter verlassen wir diesen angesagten Ort früher als gedacht, wir sind flexibel, wie schön, er war uns eh zu touristisch, also auf nach Bogota in unser geliebtes Spottyhotel, wir kennen es von der Anreise. Bogota liegt im Äquatorbereich und ist deshalb von Wetterkapriolen verschont, solange die obengenannten Phänomene nichts dagegen haben. Und wie gehts weiter? Wir überlegen. Gerne wollen wir zum Abschluß nochmal in die Sonne, um uns auf den verfrühten Hochsommer in München vorzubereiten. Insel wäre schön, wir haben da so eine Idee.