Salento und die Wachspalmen

Ist es denn eine lange Anreise wert, die größten Palmen der Welt zu besichtigen, stolze 60 m hoch, oben grüßt der Palmwedel, darunter der kerzengerade, makellose Stamm?
Ja, sage ich, denn es geht auch um
den Standort, hoch oben auf 2000 m, kein zerklüftetes Gebirge, nur sattes Wiesengrün auf sanft geschwungenen Hügeln. Dieses Ensemble ist es wert.
Und es geht auch um die Anreise. Dafür sorgen Willys bunte Jeeps, ok, bequem geht anders, aber lustig ist’s allemal, hinten auf dem Trittbrett stehen ist erlaubt, ja sogar gewünscht, Willy freut sich über gute Auslastung.
Ebenso freut es die Bewohner von Salento, dem letzten Ort vor dem Palmenparadies, sie haben die mühselige Landwirtschaft längst aufgegeben und setzen ganz auf Tourismus.
Aber jetzt, keine Zeit mehr, wir müssen hier in Salento umsteigen und nochmal 40 Minuten zu den Palmen hochfahren – natürlich wieder in einem Willyjeep.